Sag innerlich: „Nicht hinderlich, sondern Gelegenheit.“ Verspätung wird zum Trainingsreiz für Geduld, Humor und realistische Bewertung. Frage dich, was tatsächlich kaputtgeht, wenn du später ankommst, und antworte ohne Katastrophensprache. Übe eine kurze Dankbarkeit: Zeit zum Atmen, zum Lesen einer Seite, zum Wahrnehmen der Umgebung. Dieses stille Umdrehen der Perspektive nimmt dem Ärger Nahrung. Du bleibst handlungsfähig, freundlich und kannst bei Bedarf klar kommunizieren, ohne dich zu verhärten.
Drei Fragen ordnen Chaos: Was ist Fakt? Was kann ich tun? Was lasse ich los? Ergänze sie um einen körperlichen Marker wie bewusstes Ausatmen, Schultern senken, Blick weich werden lassen. Dokumentiere eine kurze Notiz, damit du Muster erkennst. So entsteht ein persönliches Handbuch für Störungen, das mit jeder Erfahrung präziser wird. Du reagierst nicht reflexhaft, sondern antwortest. Das spart Energie, baut Vertrauen auf und macht dich verlässlich, für dich selbst und andere.
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